Aufführungspraxis von Stockhausens Instrumentalem Musiktheater

Ausgehend von meinem Stockhausen-Projekt „HALT“ (zusammen mit Ralf-Werner Kopp, siehe auch hier) habe ich mich im Rahmen meines Masterabschlusses an der Kunstuniversität Graz näher mit dem Thema „Instrumentales Musiktheater“ beschäftigt. Herausgekommen ist eine kurze Studie zu den interpretatorischen Aufgaben, Problemen und Möglichkeiten von Werken, die instrumentale und szenische Anteile vermischen. Sie richtet sich als praktische Einführung vor allem an Musiker/innen. Freilich ist Stockhausens Werk, insbesondere LICHT mit seinem stark rituellen Charakter, ein Spezialfall, aber einige Aspekte lassen sich auch auf das Schaffen anderer Komponisten, wie etwa Mauricio Kagel, übertragen. Die Anforderung, Schauspiel und Musik in einer Person zu vereinen, empfinden viele Musiker/innen als Überforderung. Ich möchte mit meiner Arbeit andere Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ermutigen, sich mit solchen Werken zu beschäftigen, die vom Performer szenische und musikalische Aktion verlangen. Der Gewinn, der nach der Mühe wartet, ist ein intensives Erlebnis, das für mich den Umgang mit Musik und meinem Instrument sehr bereichert hat.

Die Studie befindet sich hier zum Download:

Stockhausens instrumentales Musiktheater

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